Ich bin ein Familientier, da gibt es keinen Zweifel! Meine ganze Kraft und Energie, meine ganze Kreativität und mein innerer Antrieb fußen auf diesem Pfeiler. Das klingt wahrscheinlich total kitschig, aber wer mich kennt, weiß auch, dass ich nichts … und ich meine GARNICHTS… meiner Familie voranstelle. Vielleicht bin ich keine typische Mutter, mag sein, aber ich gebe gerne damit an, was für ein tolles Verhältnis zwischen meiner Tochter und mir herrscht. Dabei geht es mir nicht um den Titel “Coolste Mom”, sondern nur darum, dass ich einen Menschen auf die Welt gesetzt habe und -entgegen anfänglicher Sorge, um das noch ungeborene Kind, seitens meines Freundeskreises- es (Waage gegen Stier –> für die horoskopaffinen Menschen unter euch) mir gelang einen Menschen aufzuziehen ohne ihm meinen absoluten Willen aufzuwingen. Das heißt bei aller Liebe nicht, dass es hier diplomatisch zuging. Es war und ist vielmehr so, dass ich mir immer wieder vor Augen halte, dass in diesem Mensch ein Geist herrscht, der eine eigene Sichtweise hat. Diese Sichtweise entspricht vielleicht nicht immer meiner eigenen, aber ich sollte wenigstens so fair sein und sie mir anhören, um abzuwägen, ob mein Weg wirklich der richtige ist, oder ob man eventuell eine Alternative ausprobieren könnte. Wir verstehen uns richtig: mein Wort ist immer noch das letzte Wort. Und wer gerade bei sich zu Hause einen Teenager hat, bei dem die Eltern wieder mal in einer sehr anstrengenden Phase sind 😉 dem hilft vielleicht folgendes:

Nicht jede Unfletigkeit, empfundene Unmanierlichkeit, oder schlechter Tonfall muss ausgefochten und vor allem nicht gewonnen werden. KEIN Mensch versteht Teenager und sie werden nur von sich selbst am meisten gehasst!!! Also lehnt euch zurück, pustet kurz durch und freut euch, dass ihr aus der Phase raus seit!!!